Der Klaus Tschira Preis

 

Nachwuchswissenschaftler

Nachwuchswissenschaftlern in Deutschland werden noch während ihrer Studienzeit besondere Möglichkeiten eröffnet. Die führenden Universitäten und Hochschulen in den verschiedenen Ländern wetteifern um die Talente. Angeboten werden vielfältige Fördermöglichkeiten, sowohl für Studenten, die noch während ihres Studium am Experimentieren sind, als auch für Absolventen, Promovierte und Externe. Am interessantesten ist der Zusammenschluss dieser Nachwuchswissenschaftler in kleinen Teams mit bis zu drei Personen. So wird bewirkt, dass jemand mit einer excellenten, neu erfundenen Technick auch die nötige Unterstützung von wirtschaftlicher Seite aus bekommt. Besonders begehrt sind Wissenschaftler mit einem technologischen Hintergrund, Biologen, Veterinärmediziner und Pharmakologen, aber auch BWLer und Wissenschaftler des Sozialen. Stipendien und Förderprogramme gibt es mit einem bis zu drei Jahren Laufdauer. Diese werden direkt über die jeweilige Hochschule beantragt. Durch diese Hochschulzugehörigkeit sichern diese sich ihren Guten Ruf als Talentschmieden. Während des Förderzeitraums können die Teams an Ihrer Idee, ihrem Geschäftsplan und dessen Umsetzung arbeiten. Oft werden ihnen hierfür Räume und Labors der Universitäten zur Verfügung gestellt. Ein unabhängiger Coach steht ihnen beratend zur Seite. Für Nachwuchswissenschaftler die im Vorfeld eingrenzen möchten, inwieweit eine Erfindung oder Geschäftsidee reif für den Markt sein könnte, gibt es in einigen Ländern sog. Business Plan Wettbewerbe, so zum Beispiel in Berlin und Brandenburg. Dort bewerten Juroren unterschiedlicher Fachrichtungen, ob eine Idee tragfähig ist. Vom Konzept bis hin zur Vermarktung bekommen die jungen Talente dort ein Feedback und Verbesserungsvorschläge zu ihrer Entwicklung. Weitere wissenschaftliche Anregungen und Erfindungen von Nachwuchswissenschafltern lassen sich bei der ein bis zweimal jährlich stattfindenden "Langen Nacht der Wissenschaften" bestaunen. Und so mancher Jugendliche wurde sogar schon im Schulalter beim Wettbewerb "Jugend forscht" rekrutiert.

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