Ein Unternehmen für Systemanalyse und Programmentwicklung, kurz SAP- so begann 1972 eine in Deutschland bis dahin beispiellose Erfolgsgeschichte, als sich der junge IBM Manager Klaus Tschira mit seinen Kollegen Hopp, Plattner und zwei weiteren in einer GbR selbständig machte. Rasch wuchs das Unternehmen zum Branchenführer und firmierte um in eine Aktiengesellschaft, in der Tschira Mitglied des Vorstandes wurde. Bereits in den neunziger Jahren führte der 1940 in Freiburg geborene, promovierten Physiker ein Leben als Stifter und Mäzen, der insbesondere mit der Gründung und regelmäßigen Unterstützung des "EML-European Media Lab" das Ansehen der Naturwissenschaften förderte. Parallel hierzu wechselte der damals 58-jährige 1998 in den Aufsichtsrat des SAP-Konzerns, den er erst 2007 als letzter der Gründer verließ. Heute führt Klaus Tschira die Geschäfte des EML und der nach seiner Frau und ihm benannten Stiftung aus einer komfortablen Villa in Heidelberg hoch über dem Neckar. Auch heute noch investiert er in zukunftsweisende Geschäftsideen. Europas größter Softwarekonzern SAP, die Nummer 4 in der Welt, machte Klaus Tschira zum Milliardär und zu einem der reichsten Männer der Welt, der seine soziale Verantwortung nie vergessen hat.
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