Der Klaus Tschira Preis

 

Fotovoltaik Forschung

Durch den fotovoltaischen Effekt in Solarzellen wird eine Umwandlung von Licht in elektrischen Strom bewirkt. Die dafür verwendeten Solarzellen sind aus dem Halbleiterwerkstoff Silizium. Silizium ist nach dem Sauerstoff das häufigste Element der Erde. Fotovoltaik ist auch in alltäglichen Gegenständen vorhanden, z.B. in Lampen oder Taschenrechnern. Silizium hat einen Marktanteil von über 90 Prozent und ist in der Technologie relativ einfach zu verwenden. Die Forschung in diesem Gebiet geht sehr schnell voran. Derzeit wird diese von der Technologie mit den marktbeherrschenden Silizium Wafern dominiert. Sowohl die neuen Dünnschicht Technologien, als auch die innovativen Modultechniken, werden in den nächsten Jahren ihr Können unter Beweis stellen. In den letzten 15 Jahren wurden die Kosten für Fotovoltaikanlagen halbiert. Dieser Prozess wird jedoch nicht beliebig voranschreiten. Grund dafür sind die zu niedrigen Kapazitäten im Bereich der Herstellung des Siliziums. Durch die Forschung wird versucht, das Beste aus einer Siliziumzelle heraus zu holen. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet Verluste zu verringern, was sich aber als schwierig erweist. Die Reduktion der optischen Verluste kann zur Erhöhung elektrischer Verluste führen. Durch die Forschung wird versucht, das Beste aus einer Siliziumzelle heraus zu holen. Der Fotovoltaikstrom wird in der Zukunft einen sehr wichtigen Anteil am weltweiten Elektrizitätsmarkt haben. Fotovoltaik ist die am schnellsten wachsende Energietechnologie. Die Kosten werden schneller Sinken als bei anderen Energiequellen.

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